Archiv Zahlen des Monats


Archiv – Zahl des Monats

Hier finden Sie die vergangenen Beiträge zur „Zahl des Monats“. Jeden Monat wird dabei eine Zahl zu einem ausgewählten Fokusthema rund um die Gesundheit der Menschen in Baden-Württemberg veröffentlicht.


Zahl des Monats – Mai

Am 17. Mai ist Welthypertonietag. Damit soll auf die Erkrankung Bluthochdruck (Hypertonie), die Risiken und auf Maßnahmen zur Prävention aufmerksam gemacht werden.

26,9 %, also mehr als jeder Vierte der Bevölkerung in Baden-Württemberg im Alter ab 20 Jahren war im Jahr 2024 an Bluthochdruck erkrankt. Mit zunehmendem Alter erhöht sich der Anteil der an Bluthochdruck Erkrankten weiter. Ein dauerhaft hoher Blutdruck erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Nierenschäden. Bluthochdruck bedingt auch die meisten Todesfälle an Herz-Kreislauf-Erkrankungen und ist eine der Hauptursachen für vermeidbare Sterbefälle.

Ihren Blutdruck sollten Sie regelmäßig überprüfen. Dabei gilt bei der Selbstmessung zu Hause ein Wert von > 135/85 mmHg als Bluthochdruck. Zu einem gesunden Blutdruck können Sie selbst durch Ihren Lebensstil viel beitragen: gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung, kein Alkohol- und Tabakkonsum und die Vermeidung von Stress sind wichtige Präventionsmaßnahmen.

Viele weitere Informationen zum Thema Blutdruck finden Sie unter: https://www.hochdruckliga.de/. Im Gesundheitsatlas sind hier die Prävalenzen der vergangenen Jahre für die Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg dargestellt.



Zahl des Monats – April

Vom 19. bis 25. April findet die Europäische Impfwoche unter dem Motto „Impfstoffe wirken für jede Generation“ statt. Impfungen gehören zu den wichtigsten Maßnahmen, um sich vor Infektionskrankheiten zu schützen!

Mit Beginn der Zeckensaison steigen auch die Fallzahlen für Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Obwohl alle Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg, außer dem Stadtkreis Heilbronn, laut RKI als FSME-Risikogebiete gelten, waren 2024 lediglich 17 % der Bevölkerung ausreichend gegen FSME geimpft (VacMap). FSME ist eine Virusinfektion des Zentralnervensystems, die durch Zeckenstiche übertragen wird und zu schweren Entzündungen des Gehirns und des Rückenmarks führen kann. Die Impfung gegen FSME wird von der Ständigen Impfkommission (STIKO) für Menschen empfohlen, die in FSME-Risikogebieten wohnen und sich in der Natur aufhalten.

Überprüfen Sie daher jetzt ihren Impfstatus und holen Sie fehlende Impfungen nach!

Unter www.infektionsschutz.de finden Sie weitere Informationen rund um das Thema Impfen. Außerdem sind die kreisspezifischen FSME-Inzidenzen hier im Gesundheitsatlas dargestellt.



Zahl des Monats – März

Am 19.03.2026 ist „Tag des Gesundheitsamtes“ unter dem Motto „Vielfalt für Gesundheit“.

In Baden-Württemberg arbeiten 2.430 Personen in Teilzeit und Vollzeit in den 38 Gesundheitsämtern der Stadt- und Landkreise multiprofessionell zusammen (Quelle: DESTATIS, 2024). Die Gesundheitsämter sind eine zentrale Säule des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) und übernehmen vielfältige Aufgaben. Sie kümmern sich um die Gesundheit aller Bürgerinnen und Bürger vor Ort und fördern ein gesundes Aufwachsen und gesunde Lebenswelten. Im Gesundheitsschutz überwachen und kontrollieren sie hygienische Qualitätsstandards und bekämpfen Infektionskrankheiten. Aufgabe ist auch der Schutz vor gesundheitsschädigenden Umwelteinflüssen. Für eine Gesundheitsversorgung aus einem Guss analysieren sie die gesundheitliche Lage der Bevölkerung anhand verschiedener gesundheitsrelevanter Daten auf mögliche Handlungsbedarfe und vernetzen und stärken die Zusammenarbeit von verschiedenen Akteuren aus den Bereichen Gesundheitsförderung und Prävention und der medizinischen und pflegerischen Versorgung sowie vielen weiteren für die Gesundheit wichtigen Institutionen.

Weitere Informationen zu den Gesundheitsämtern in Baden-Württemberg finden Sie hier.



Zahl des Monats – Februar

Jährlich am 04. Februar findet der Weltkrebstag statt. Rund 6.953 Menschen sind im Jahr 2023 in Baden-Württemberg neu an Darmkrebs erkrankt. Darmkrebs die zweithäufigste Krebsdiagnose bei Männern und Frauen.

Dabei ist Darmkrebs früh erkannt fast immer heilbar! Die meisten Darmkrebserkrankungen entstehen aus gutartigen Vorformen, deren Entfernung die Entstehung von Darmkrebs verhindern kann. Diese können durch präventive Maßnahmen rechtzeitig erkannt werden. Bei den Früherkennungs-untersuchungen, deren Kosten die Krankenkasse ab einem Alter von 50 Jahren übernimmt, wird die Darmspiegelung oder ein Stuhltest eingesetzt.

Weil früher besser ist – gehen Sie zur Vorsorge!

Weitere Daten zu Inzidenz, Prävalenz, Krankenhaus- und Sterbefällen von Krebserkrankungen auf Landes- und Stadt-/Landkreisebene finden Sie – zur besseren Vergleichbarkeit umgerechnet auf 100.000 Einwohner- hier im Gesundheitsatlas und im Krebsregister Baden-Württemberg



Zahl des Monats – Januar

Nach den aktuellen Ergebnissen des Statistischen Landesamtes liegt die durchschnittliche Lebenserwartung bei der Geburt in Baden-Württemberg für Männer bei 80,0 Jahren und für Frauen bei 84,1 Jahren.
Die Lebenserwartung der Menschen in Baden-Württemberg ist im bundesdeutschen Vergleich am höchsten. Dabei haben verschiedene Faktoren, wie beispielsweise die Wirtschaftskraft und die sozioökonomische Lage in der Region einen Einfluss. Daten zur geschlechtsspezifischen Lebenserwartung in den einzelnen Stadt- und Landkreisen finden Sie hier im Gesundheitsatlas.
Auch jeder Einzelne kann etwas für sich tun: ein aktiver Lebensstil mit ausreichend Bewegung, eine gesunde ausgewogene Ernährung und die Wahrnehmung von Vorsorgeuntersuchungen sind Faktoren, die zur Gesundheit beitragen und die Chance auf ein langes Leben erhöhen können.

Das hört sich für Sie hoffentlich nach guten Vorsätzen für´s neue Jahr an!