Archiv Zahlen des Monats

 
Archiv – Zahl des Monats

Hier finden Sie die vergangenen Beiträge zur Rubrik „Zahl des Monats“, wo wir jeden Monat Zahlen zu ausgewählten Fokusthemen rund um die Gesundheit der Menschen in Baden-Württemberg veröffentlichen.
 
 

Frauen in Baden-Württemberg leben im Schnitt rund 4 Jahre länger als Männer
Frauen und Männer haben ungleiche Gesundheitschancen. Unterschiede zwischen den Geschlechtern in der gesundheitlichen Lage zeigen sich unter anderem in der unterschiedlichen Lebenserwartung. Während Männer in Baden-Württemberg eine mittlere Lebenserwartung von 79,8 Jahren haben, liegt sie bei den Frauen bei 84,3 Jahren (Datenstand: 2021). Die höhere Lebenserwartung der Frauen gegenüber der der Männer ist teilweise genetisch bedingt, vor allem aber auch auf unterschiedliche Verhaltensweisen zurückzuführen. Daten zur geschlechtsspezifischen Lebenserwartung in den Stadt-/Landkreisen finden Sie für die Männer und Frauen hier im Gesundheitsatlas.
 

— 2022 —

 

Am 03.12.2022 ist internationaler Tag der Menschen mit Behinderungen
Der weltweite Tag der Menschen mit Behinderungen findet seit 1993 auf Initiative der Vereinten Nationen jeweils am 3. Dezember eines jeden Jahres statt. Dieser Tag soll weltweit die volle Teilhabe und Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen bekräftigen. Im Jahr 2021 waren in Baden-Württemberg rund eine Millionen Menschen (957.415) mit einer amtlich anerkannten Schwerbehinderung (Grad der Behinderung von 50 und mehr) registriert. Die Daten auf Landes- und Stadt-/Landkreisebene finden Sie – zur besseren Vergleichbarkeit umgerechnet auf 100.000 Einwohner – hier im Gesundheitsatlas.
 
 

2020 gab es in Baden-Württemberg deutlich weniger alkoholbedingte Krankenhausfälle von Kindern und Jugendlichen
Während es 2019 noch 32,8 alkoholbedingte Behandlungen pro 10.000 Einwohner von 13- bis 19-Jährigen in Baden-Württemberg waren, sank die Zahl 2020 um etwa ein Drittel auf 20,8 Fälle pro 10.000 Einwohner. Bei den Jungen und Mädchen war der Rückgang ähnlich stark ausgeprägt. Beim Vergleich der Daten auf Landes- und Kreisebene sind deutliche Unterschiede erkennbar. Die Daten können Sie hier einsehen. Der Rückgang lässt sich vermutlich auf die besonderen Bedingungen während der Pandemie (wie Ausgangssperren, Absage von Veranstaltungen) zurückführen.